Keramik, die Geschichten erzählt

Jedes Stück aus unserer Werkstatt trägt die Handschrift von Generationen. Wir verbinden das Wissen alter Meister mit der Ästhetik unserer Zeit — für Keramik, die lebt.

Handwerk mit Seele

In einer Welt der Massenproduktion schaffen wir bewusst das Gegenteil. Jede Vase, jede Schale, jeder Teller wird von Hand geformt, glasiert und gebrannt.

Lokaler Ton

Unser Ton stammt aus Schweizer Gruben. Die mineralische Zusammensetzung verleiht jedem Stück einen charakteristischen warmen Grundton.

Holzbrand-Tradition

Einmal im Monat befeuern wir unseren traditionellen Holzbrandofen. Die Ascheanflüge erzeugen unvorhersehbare, einmalige Glasureffekte.

Zeitloses Design

Unsere Entwürfe orientieren sich an der Funktionalität. Schlichte Formen, die im Alltag bestehen und mit den Jahren schöner werden.

Drei Generationen Keramik

Was 1962 als kleine Werkstatt im Emmental begann, ist heute ein lebendiges Atelier, in dem Tradition und Innovation aufeinandertreffen. Mein Grossvater formte seine ersten Gefässe noch für den Bauernhof nebenan — Milchtöpfe, Einmachgefässe, Krüge für den Hausbrand.

Heute schaffen wir Stücke für Menschen, die im Alltäglichen das Besondere suchen. Die Techniken sind geblieben, die Formen haben sich gewandelt.

Unsere Geschichte entdecken
62
Jahre Familientradition
8'400+
Handgefertigte Stücke
24
Eigene Glasurrezepturen
1'180°C
Brenntemperatur Steinzeug

«Ton vergisst nichts. Jede Berührung, jeder Druck bleibt in der Form. Deshalb arbeiten wir langsam — damit nur die richtigen Bewegungen bleiben.»

— Anna Müller-Wirth, Werkstattleitung

Von der Idee zum fertigen Stück

Der Weg vom rohen Ton zur glasierten Keramik ist lang und erfordert Geduld. Hier ein Einblick in unseren Prozess.

Tonvorbereitung

Der Ton wird gemischt, geknetet und ruht dann mehrere Tage, um die ideale Plastizität zu erreichen.

Formgebung

Auf der Drehscheibe oder durch Aufbautechnik entstehen die Grundformen. Dieser Schritt entscheidet über Charakter und Proportionen.

Trocknung

Langsames, gleichmässiges Trocknen verhindert Risse. Je nach Grösse dauert dies zwischen drei Tagen und zwei Wochen.

Schrühbrand

Der erste Brand bei 900°C macht den Ton porös genug für die Glasur, aber stabil genug zum Handhaben.

Glasieren

Tauchen, Giessen oder Sprühen — jede Technik erzeugt andere Effekte. Die Glasuren entwickeln wir selbst aus natürlichen Mineralien.

Glattbrand

Bei 1180°C verschmilzt die Glasur mit dem Ton. Erst beim Öffnen des Ofens zeigt sich das endgültige Ergebnis.

Was andere sagen

Die Schalen, die wir für unser Restaurant bestellt haben, sind nicht nur funktional, sondern erzählen eine Geschichte. Unsere Gäste fragen regelmässig nach der Herkunft.

Marco Bertini

Küchenchef, Restaurant Alpenrose, Luzern

Nach dem Töpferkurs war ich so begeistert, dass ich gleich die ganze Serie Teller für meine Küche bestellt habe. Jedes Stück ist ein Unikat und doch passen alle zusammen.

Sabine Hofstetter

Kurzteilnehmerin und Kundin

Wir haben das Atelier für eine Teambuilding-Veranstaltung gebucht. Das gemeinsame Arbeiten am Ton hat uns als Team näher zusammengebracht als jedes Meeting.

Thomas Brunner

Geschäftsleitung, Brunner Architekten AG

Unsere Kunden

Von Privatpersonen über Gastronomen bis zu Unternehmen — wir arbeiten mit allen, die Handwerk zu schätzen wissen.

Restaurants & Hotels Interior Designer Privatsammler Hochzeitspaare Geschäftskunden Galerien Architekten Floristik

Häufige Fragen

Rechnen Sie mit etwa 6–8 Wochen vom Erstgespräch bis zur Übergabe. Grössere Serien oder aufwändige Einzelstücke können bis zu 12 Wochen beanspruchen. Die Zeit setzt sich zusammen aus Entwurf, mehreren Trocknungsphasen und zwei Brennvorgängen.
Unser Steinzeug ist hochgebrannt und daher spülmaschinenfest. Bei manchen Sonderglasuren mit Edelmetallauflagen empfehlen wir Handwäsche, um die Oberfläche zu schonen. Wir kennzeichnen diese Stücke entsprechend.
Sehr gerne. Wir öffnen unsere Türen jeden ersten Samstag im Monat für Besucher. An diesen Tagen können Sie uns bei der Arbeit zusehen, Fragen stellen und natürlich auch kaufen. Für Gruppen bieten wir auch separate Führungen an.
Wir reparieren Stücke aus unserer eigenen Produktion. Bei der japanischen Kintsugi-Technik füllen wir Bruchstellen mit Gold oder Silber, was dem Stück eine neue, oft noch schönere Ästhetik verleiht.
Im Atelier akzeptieren wir Bargeld, EC-Karte und TWINT. Bei Auftragsarbeiten stellen wir Rechnung mit 30 Tagen Zahlungsfrist. Für grössere Projekte bieten wir auch Teilzahlung an.

Einblicke und Gedanken

Warum wir auf Massenproduktion verzichten

Es wäre einfacher, Formen zu giessen und den Output zu verzehnfachen. Aber genau das wollen wir nicht. Der Wert unserer Arbeit liegt im Prozess — in den kleinen Unregelmässigkeiten, die zeigen, dass hier ein Mensch am Werk war. Jede Fingerrille, jede leichte Asymmetrie erzählt von der Hand, die dieses Stück geschaffen hat. Das lässt sich nicht reproduzieren, und genau deshalb tun wir es nicht.

Bereit für Ihr eigenes Stück?

Ob Einzelstück, Serie oder Kursbesuch — wir freuen uns, von Ihnen zu hören.

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